|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
| Wie sieht`s aus im Betrieb? |
23.07.2008 um 12:34 Uhr |
|
 |
 |
 |
 |
| |
Seit 50 Jahren gibt es bei den Arbeitgeberverbänden den Arbeitskreis Schule/Wirtschaft. Lehrer schnuppern dabei in Unternehmen hinein und geben ihre Erfahrungen an Schüler weiter. Manchmal winkt sogar eine Lehrstelle
Der Arbeitskreis Schule/Wirtschaft der Arbeitgeberverbände hat sich bewährt. Diese Bilanz zieht Christopher Schmitt, Chef der Arbeitgeberverbände Emscher-Lippe. Der Austausch zwischen Schule und Wirtschaft habe sich durch den Arbeitskreis intensiviert, und noch wichtiger: Durch den Dialog seien zahlreiche Praktikumsplätze oder sogar Ausbildungsstellen entstanden. Schmitt fragt: "Was gibt es Besseres, als wenn auf diese Weise guter Nachwuchs direkt von der Schule in die Unternehmen geht?"
Gut 50 Jahre alt ist der Arbeitskreis, entstanden sei er aus dem "Bedürfnis der Pädagogen heraus, sich ein eigenes Bild über die betriebliche Wirklichkeit zu verschaffen", sagt Schmitt. Dieses Bild gäben die Lehrer dann an die Schüler weiter. Im Boot sind Lehrer der weiterführenden Schulen inklusive der Berufsschulen sowie Vertreter von Kommunen, Bezirksregierung und Arbeits-verwaltung.
Der Arbeitskreis sei dabei stets offen für alle Beteiligten aus der Runde, sagt Schmitt. Pro Schulhalbjahr gibt es ein Thema, zu dem eine Info-Veranstaltung stattfindet, außerdem sind bis zu zwei Betriebsbesichtigungen eingeplant. Vor den Ferien etwa stand "Gesundheitswesen" auf dem "Stundenplan"; neben einem Besuch des Pharma-Großhändlers Sanacorp in Schalke gab es ein Treffen im Industrie-Club mit Henriette Reker, Dezernentin für Arbeit und Soziales, sowie Hans Oehl, Leiter Kommunikation und Vertrieb im Gesundheits-zentrum Medicos.Auf Schalke.
Ab August widmet sich der Arbeitskreis dem Thema "Handwerk". Ziel ist es laut Schmitt, das Handwerk gerade in Zeiten des Facharbeitermangels Schülern als Berufsperspektive näher zu bringen. Mit von der Partie sind diesmal auch Kreishandwerker-schaft und Handwerkskammer, angesteuert wird auch Gelsenwasser. Schwerpunkt dabei: die Handwerke, die beim Bau der Zentrale dabei waren.
(WAZ, 19.07.2008)
|
|
|
|