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| Übernahme nach erstem Lehrjahr |
06.08.2008 um 08:00 Uhr |
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Arbeitgeberverband wirbt für RAG-Programm
Jugendlichen eine Chance auf eine Ausbildung zu geben und sich gleichzeitig Nachwuchskräfte zu sichern – das ist die Idee des „Lehrstellenprogramms Kohlestandorte". Die Arbeitgeberverbände Emscher-Lippe unterstützen die Initiative der RAG Bildung und rufen Unternehmen auf, sich zu beteiligen.
Hintergrund des Programms sind die kohlepolitischen Beschlüsse und die dadurch erfolgte Reduzierung der Ausbildungskapazitäten. Um diese zu kompensieren, wurde das „Lehrstellenprogramm Kohlestandorte" auf Initiative der Gewerkschaft IG BCE vom Land aufgelegt. Dessen Kern: Kleine und mittelständische Unternehmen übernehmen die Auszubildenden der Steinkohle nach dem ersten Ausbildungsjahr – und profitieren davon.
Um die Zukunft von 205 jungen Menschen geht es, die im Verbund in Betrieben der RAG Deutsche Steinkohle und RAG Bildung seit Februar ausgebildet werden – zu Elektronikern, Industriemechaniker oder Mechatronikern, sagt Christopher Schmitt, Chef der Arbeitgeberverbände, der das Programm lobt. Unternehmer, die die Azubis nach einem Jahr übernehmen, hätten viele Vorteile. Für sie entfielen etwa zeitintensive Auswahl- und Einstellungsverfahren, außerdem seien die Jugendlichen durchs erste Jahr fachlich gut vorqualifiziert. Nicht zuletzt, so Schmitt, kauften die Firmenchefs „die Katze nicht im Sack": Durch Praktika könnten sie die Jugendlichen und ihr Know-how kennen lernen, um so sehen, ob sie zueinander finden oder nicht. » Weitere Informationen: Arbeitgeberverbände Emscher-Lippe 9 45 04 40
WAZ, 06.08.2008
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