|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
| Metallarbeitgeber sehen IG-Metall Forderung "rückwärts orientiert" |
08.09.2008 um 16:18 Uhr |
|
 |
 |
 |
 |
| |
Abkühlende Konjunktur und weniger Wachstum
Als „rückwärts orientiert und auf die Vergangenheit bezogen“ haben die Metallarbeitgeber die sieben-bis acht-Prozent-Forderungsempfehlung der IG Metall für die im Oktober beginnenden Tarifverhandlungen eingestuft. Dr. Christopher Schmitt, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes der Eisen- und Metallindustrie Emscher-Lippe e. V., erklärte: „Wir verhandeln für die Zukunft, das Jahr 2009, und nicht für die Vergangenheit“.
Die deutlich über der letzten Forderung (6,5 Prozent im Jahr 2007) liegende Empfehlung für 2009 stoße darüber hinaus auf Unverständnis: Nach eigener, gewerkschaftsinterner Prognose erwarte die IG Metall bei einem Produktionswachstum von 8,7 Prozent im Jahr 2007 für 2008 lediglich eine Steigerung von sechs Prozent und für 2009 sogar nur noch vier bis fünf Prozent, also etwa die Hälfte.
„Diese Logik erschließt sich mir nicht“, sagte Dr. Schmitt und fügte hinzu: „Wer bei Tarifverhandlungen nur in den Rückspiegel schaut, kann ganz schnell vor die Wand fahren“.
Die sich abkühlende Konjunktur und schwächelnde wirtschaftliche Situation insgesamt seien noch kein Grund zur Panik. Einige Branchen würden aber jetzt schon vom Abwärtstrend erreicht. Deshalb wäre die Umsetzung einer überhöhten Forderung auch nur äußerst kurzfristig für die M+E-Beschäftigten von Vorteil.
|
|
|
|